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Konzept für optimale Betreuung

Wir kümmern uns um Sie!

Demenz

Die Belange unserer dementiell erkrankten bewohnerinnen und Bewohner liegen uns im Seniorenzentrum St. Hannah Distelhausen ganz besonders am Herzen. Bereits bei der Bauplanung wurden das räumliche Konzept und die Einrichtung auf die ganz speziellen Bedürfnisse demenzgerecht abgestimmt. Zusätzlich können elektronische Armbänder zur Prävention des Weglaufens genutzt werden. Das Prinzip: sobald die betreffende Bewohnerin bzw. der betreffende Bewohner sich der Eingangstür in St. Hannah nähert, schließt diese automatisch. Zeitgleich geht ein Alarm im Pflegestützpunkt ein, so dass zeitnah Mitarbeitende zur Stelle sind.

Um für die nötige fachliche Unterstützung zu sorgen, sind in St. Hannah speziell geschulte Demenzfachkräfte im Einsatz. Zusätzlich bieten wir diverse unterstützende Angebote von Biografie-Arbeit über Seniorengymnastik hin zur Bastelrunde.

 

Demenz-Erkrankte wegweisend betreuen

"Nichts existiert, das von Dauer ist.
Das einzig Dauerhafte ist die Veränderung."

Demenzkranken Menschen fällt es zunehmend schwer, sich im Alltag zurechtzufinden. Deshalb wird bei der Milieugestaltung die materielle und soziale Umwelt an die veränderte Wahrnehmung, Empfindung und die Kompetenzen von demenzkranken Menschen angepasst. Das geschieht über den Abbau von Überforderungsquellen, dem Einbringen von Orientierungshilfen und der klaren Strukturierung des Alltags entlang der individuellen Vita. Dies alles ist eingebettet in ein Klima der Wertschätzung, Akzeptanz und Echtheit im Umgang mit dem demenzkranken Menschen.

Kernelemente strukturieren das Leben

Soziale Umgebung

Die Beziehung der Pflegenden zum Bewohner steht im Mittelpunkt. Hierzu sollte der Pflegende dem demenzkranken Menschen wie jedem anderen Menschen mit Respekt, Akzeptanz, Bestätigung und Partnerschaftlichkeit gegenübertreten. Anerkennung, Zugehörigkeit und Sicherheit sollen vermittelt werden. Gefühle können zugelassen, geäußert und geteilt werden. Es ist die Aufagbe der Pflegenden, zu verstehen, nach Möglichkeiten zu suchen, miteinander zu kommunizieren – mit Worten, Gesten, Blicken und Berührungen.
Um dem Pflegenden diese Anforderungen zu erleichtern, bezieht das Konzept auch das Arbeitsklima in der Einrichtung mit ein. Hier gilt: Arbeitszufriedenheit erhöhen, um dem Pflegenden das Pflegen zu erleichtern. Zusätzlich stehen speziell geschulte Demenzfachkräfte zur Verfügung.
Das frühere soziale Umfeld wird mit in den täglichen Umgang einbezogen, um keinen Bruch zum früheren Leben hervorzurufen. Biographiearbeit mit den Senioren ist dabei ebensowichtig wie Ausflüge an bekannte Orte aus der Vergangenheit und regelmäßiger Kontakt mit Freunden und Angehörigen.

Tagesstrukturierung

Aufgrund gestörter zeitlicher, situativer und örtlicher Orientierung sollte bei demenzkranken Menschen ein fest strukturierter Tagesablauf gegeben sein, der sich an den individuellen Gewohnheiten, Bedürfnissen und Fähigkeiten der Bewohner orientiert. Dadurch wird Sicherheit vermittelt, Wahrnehmung erleichtert, Orientierung unterstützt.
Die Zeit der Pflege soll zu Aktivierung und Beziehungsgestaltung genutzt, die Mahlzeiten so weit wie möglich  ausgedehnt und „genossen“ werden. Im Tagesablauf sollen sich Phasen der Aktivität und der Ruhe abwechseln.
Beschäftigungsangebote sollten möglichst in einer Gruppe absolviert werden, um dem Gefühl sozialer Isolation vorzubeugen. Diese lehnen sich unbedingt an die Biographie und den Alltag der Bewohner an. Es wird auch Raum und Zeit für Eigenaktivitäten gelassen. Pflegende motivieren zur Kooperation, erzwingen aber nichts, die Angebote sollen Wohlbefinden herstellen.

Räumliche Umgebung

Primär soll die räumliche Umgebung die Funktion Schutz und Aktivierung erfüllen. Dies geschieht über offene und überschaubare Räumlichkeiten, die den zwischenmenschlichen Kontakt fördern. Weiterhin sollen die offenen Räume dem Bewegungsdrang von demenzkranken Menschen keine Grenzen aufzeigen. So sind Rundgänge oder Endlosflure für den Bewegungsdrang ideal. Barrierefreie Zugänge zum geschützten Außenbereich ermöglichen das selbständige Aufsuchen unseres Gartens.
Die Einrichtung des Bewohnerzimmers sollte möglichst aus der zuletzt genutzten Wohnung stammen, um ihm so über vertraute Möbel oder Bilder ein Gefühl des „Daheimseins“ zu geben.
Die Aktivität der Bewohner wird durch das Anbieten von Beschäftigungsmöglichkeiten gefördert. Dies geschieht etwa über offene und frei zugängliche Regale, Tische, Schränke und Gebrauchsgegenstände, an denen sich der Bewohner selbst bedienen kann.Gemeinschaftsbereiche, Flure, Bewohnerzimmer, Bad, Außenbereiche (Garten) sind gestalterisch an die Biografien der Bewohner angepasst und laden ein zu Eigenaktivität.
Orientierungshilfen (Namens- und Hinweisschilder, Uhren, Kalender, Orientierungstafeln etc.) sind vorhanden. Fotos zur Milieugestaltung zeigen sowohl Situationen der tagesstrukturierenden Alltagsgestaltung in unserer Einrichtung, als auch Elemente der räumlichen Umgebung.

 
 
 
 
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